Dokumentarfilminitiative

DOKFENSTER 2026

Das war das DOKFENSTER 2026 im Kino

Vom 16. bis 20. März 2026 fand das DOKFENSTER im Filmhaus Köln statt.

Zu sehen waren vier Programme in insgesamt acht Vorstellungen

Am ersten Festivaltag war Filmemacherin 𝗣𝗮𝘂𝗹𝗮 𝗠𝗶𝗹𝗲𝗻𝗮 𝗪𝗲𝗶𝘀𝗲 zu Gast und präsentierte ihren Film 𝗬𝗡𝗧𝗬𝗠𝗔𝗞 𝗣𝗔𝗥𝗞 sowie drei weitere kurze Dokumentarfilme. In einem ausverkauften Kinosaal voller interessierter Schüler:innen sprach sie über dokumentarisches Erzählen und die vielen Möglichkeiten, Wirklichkeit im Film sichtbar zu machen, analoges Filmmaterial und Glück.

Am zweiten Tag war Filmemacherin 𝗦𝗲𝗹𝗶𝗻 𝗕𝗲𝘀𝗶𝗹𝗶 aus der Schweiz zu Gast. Sie brachte ihren sehr persönlichen Film 𝗨𝗡𝗦𝗘𝗥 𝗡𝗔𝗠𝗘 𝗜𝗦𝗧 𝗔𝗨𝗦𝗟Ä𝗡𝗗𝗘𝗥 über ihre Familie mit, Thema war unter anderem die Kameraarbeit und Herausforderung gleichzeitig Filmemacherin und Protagonistin des eigenen Films zu sein. Außerdem sahen wir mit Selin 𝗧𝗛𝗘𝗜𝗥 𝗘𝗬𝗘𝗦 von 𝗡𝗶𝗰𝗼𝗹𝗮𝘀 𝗚𝗼𝘂𝗿𝗮𝘂𝗹𝘁. Zwei beeindruckende Filme, die neue Perspektiven eröffneten, intensive Einsichten ermöglichten und das Publikum auf ganz unterschiedliche Weise zum Nachdenken angeregt haben.

Am Mittwoch zeigte 𝗟𝗲𝗮𝗵 𝗠𝗲𝗶𝗻𝗵𝗼𝗳 ihren autobiografisch geprägten Film 𝗦𝗘𝗛𝗧 𝗜𝗛𝗥 𝗠𝗜𝗖𝗛? – über Mira, die in ihrer Familie früh Verantwortung übernimmt, weil ihr Bruder pflegerische Unterstützung braucht. Im Alltag bleibt oft wenig Raum für Mira selbst. Außerdem sahen wir OBEY, OBEY und BACKFLIP und damit drei sehr unterschiedliche dokumentarische Formen.

𝗟𝗲𝗻𝗶𝗮 𝗙𝗿𝗶𝗲𝗱𝗿𝗶𝗰𝗵 präsentierte am Freitag im Programm für die Grundschulen 𝗦𝗢 𝗜𝗦𝗧 𝗗𝗔𝗦 𝗟𝗘𝗕𝗘𝗡 𝗨𝗡𝗗 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗔𝗡𝗗𝗘𝗥𝗦 – einen Animationsfilm über das Alter, das Vergessen und die Frage, was von uns bleibt, wenn Erinnerungen verschwinden. Danach tauchten wir mit FROM PLAY TO PLAY in die Welt spielender Kinder ein und lachten über die Versuche des Avatars in BACKFLIP einen Rückwärtssalto zu lernen.

Wir danken Paula, Selin, 𝗟𝗲𝗮𝗵 und 𝗟𝗲𝗻𝗶𝗮 herzlich für ihre Offenheit, ihre Präsenz und die inspirierenden Gespräche mit dem jungen Publikum. Unser Dank gilt ebenso dem 𝗙𝗶𝗹𝗺𝗵𝗮𝘂𝘀, allen Schüler:innen und 𝗟𝗲𝗵𝗿𝗲𝗿:𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻, die DOKFENSTER mit ihren Klassen möglich gemacht haben, und natürlich unserem ganzen 𝗧𝗲𝗮𝗺, das diese besondere Woche getragen hat.

Fotos: Angelika Huber