Dokumentarfilminitiative

QUEERING THE FRAME

Formen der Wirklichkeit im queeren Dokumentarfilm

leicht aufsichtiger Blick auf das Foyer des Filmhaus Kinos, einen etwa 120 qm großen Saal mit Säulen und einer Fensterreihe rechts. In der Mitte des Raumes sitzen ca. 90 Menschen auf kreisförmig angeordneten Stühlen.

am 14. und 15. Januar 2027

Das dfi-Symposium widmet sich queeren dokumentarischen Formen, Produktionsweisen und Bildpolitiken. Im Zentrum steht die Frage, wie queere Praktiken in die Herstellung und Lesbarkeit gesellschaftlicher Wirklichkeit eingreifen: wie sie normative Ordnungen von Körpern, Begehren, Identität, Zugehörigkeit, Räumen und Geschichte verweigern, irritieren und durch andere Weisen des Wahrnehmens, Sichtbarwerdens und In-Beziehung-Setzens verschieben – und wie sie zugleich die Konventionen, Grenzziehungen und Wahrheitsansprüche des Dokumentarischen selbst zur Disposition stellen. Im Fokus stehen historische und gegenwärtige Positionen, ihre ästhetischen Verfahren sowie die Bedingungen ihrer Produktion, Zirkulation und Überlieferung.

Die zweitägige Veranstaltung verbindet gemeinsame Sichtungen, Filmgespräche, Vorträge, Panels sowie partizipative Formate und schafft Raum für Austausch und Vernetzung über unterschiedliche Erfahrungen, Generationen und Praxisfelder hinweg. Sie richtet sich an die Dokumentarfilmbrache, Nachwuchsfilmemacher:innen und Studierende, Akteur:innen aus Filmkultur, Wissenschaft, Journalismus und Aktivismus sowie an ein interessiertes Publikum.

Mehr Infos ab Oktober 2026.

Eine Veranstaltung der dfi - Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Kulturamt der Stadt Köln und dem VFF - Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten.