Archiv-Filter Ein-/Ausblenden

Dokumentarfilminitiative Archiv-Filter

Hilfe zur Suche
"Suchwort eingeben" = freie Suche nach beliebigem Suchwort (z.B. auch Namen)
Dropdown-Listen = Filtern nach Themen, Veranstaltungsarten, Medien und Schlagworten.
Beide Sucharten koennen einzeln oder kombiniert benutzt werden.


DVD, VOD, PODCAST & CO
Die digitale Auswertung von Dokumentarfilmen
Was bleibt? Was kommt? — Eine Zwischenbilanz

06. - 07. September 2007

Dokumentation

Das Modell der Onlinefilm.org
Das Video-on-Demand-Portal der Filmemacher in greifbarer Nähe
Präsentation von Cay C. Wesnigk

pdf Das Modell der Onlinefilm.org

Wir haben die ONLINEFILM AG gegründet, damit wir uns einen eigenen Marktplatz aufbauen können, auf dem wir unsere Filme in Zukunft selbst per Video-on-Demand zum Verkauf anbieten können. 122 Aktionäre - die meisten davon aus der AG DOK - fast alle Regisseure oder Produzenten oder beides haben sich bereits im Jahr 2000 zusammengetan, damit wir die Firma gründen und auf’s Gleis setzen konnten.

Nach anfänglichen Enttäuschungen während und nach dem Börsencrash im Jahr 2001 und der Krise, in die danach viele Internet-Unternehmen geraten sind, ist es uns Anfang dieses Jahres gelungen eine Förderung in Höhe von 300.000 EUR von MEDIA einzuwerben, verbunden mit der Option, im nächsten und übernächsten Jahr jeweils weitere 300.000 EUR bei der EU im MEDIA-Programm zu beantragen. Der Folgeantrag ist inzwischen eingereicht.

Mit dieser Förderung über insgesamt 900.000 EUR haben wir nun endlich eine realistische Chance, unser ehrgeiziges Projekt, das uns in Zukunft den Direktvertieb unserer Filme und eine größere Unabhängigkeit gewähren soll zu realisieren. Voraussetzung für die Auszahlung der Fördermittel ist aber eine solide Gegenfinanzierung.

Zur Erinnerung: Was wir für uns alle (auch für nicht Aktionäre!) aufbauen wollen

Mit dem Projekt ONLINEFILM.org wollen wir eine neue, legale Distributionsplattform für die kostengünstige Verbreitung und die Vermarktung von europäischen Filmen über das Internet nach Deutschland, Europa und in die ganze Welt schaffen. Ist der Film einmal in das System eingestellt, kann er auch sehr einfach über europäische Partner-Websites, Festivals, Förderer und Andere angeboten und verkauft werden. Einen Link auf die eigene Website zu setzen, um so die eigenen Filme direkt zum Kauf anzubieten, wird nur wenige Minuten dauern.

Wir bauen uns eine sehr flexible Plattform für den Vertrieb von Filmen (zunächst Dokumentarfilme) im Internet auf, die zu den ersten Adressen für Dokumentarfilme aus Europa im Internet gehören soll und das Beste daran: Sie wird uns allen gemeinsam gehören!

Wir arbeiten mit voller Kraft an dieser für uns alle so ungeheuer wichtigen Sache, denn inzwischen sind andere große Marktteilnehmer aufgewacht und versuchen, das Geschäft mit den Rechten für Video-on-Demand ohne uns bzw. zu ihren Bedingungen zu machen.

Das Ausland staunt und will mit an Bord

Inzwischen schauen Kollegen aus ganz Europa und sogar Nordamerika hoffnungsvoll auf uns, denn eine so große und starke Bewegung wie wir mit der ONLINEFILM AG hat noch kein anderes Land zu Stande gebracht. Da dominieren überall die Medienkonzerne, bestenfalls kleinere Zusammenschlüsse und Einzelkämpfer. Auch die Initiativen von einzelnen Programmierern die vermehrt ihre Dienste anbieten, scheinen uns eher gefährlich als hilfreich zu sein. Die Erfahrung mit dem Internet zeigt, dass diese Portale, sobald sie mit unseren Inhalten gefüllt sind, sehr schnell an große Medienunternehmen verkauft werden, mitsamt dem Inhalt und den Kunden (vergleiche youtube.com, IMDB.com, studivz.de, myspace.com).

Viele Filmemacher-Initiativen und auch Festivals wollen sich gerne mit uns zusammenschließen, um gemeinsam an diesem einen großen Portal zu bauen, wo wir alle die gleiche Technik benutzen und uns bei aller Konkurrenz untereinander trotzdem gegenseitig beim Vertrieb unserer Filme unterstützen.

Immer mehr Kollegen erkennen, dass uns dieses Portal selbst gehören muß, damit uns - haben wir es erstmal durch unsere Filme beim Publikum bekannt und beliebt gemacht - nicht ein fremder Betreiber die Bedingungen diktieren kann, zu denen er dann unsere Filme „seinen Kunden“ anbietet.

Es liegen uns zur Zeit Partner-Anfragen aus 9 europäischen Ländern vor; Griechenland, Litauen und Lettland sind bereits schon jetzt dabei. Bei unserem neuen Antrag haben wir Italien, Zypern und Slowenien neu mit ins Boot genommen. Eine Initiative, die aus den Ländern Holland, Österreich, Ungarn, Bulgarien und Portugal kommt, hat uns gerade ein Kooperationsangebot unterbreitet und will unsere Technik mit nutzen, unsere Filme mit vertreiben und uns ihre Filme zum Vertrieb in Deutschland anbieten. Mit einem französischen Partner beginnen gerade gute Gespräche über mögliche Kooperationen. Mit unserer Unterstützung haben sie ebenfalls MEDIA-Gelder in einem neuen Call beantragt. Der Motor des Ganzen aber sind wir. Zusammen mit unserem Technologiepartner, der Stiftung Kulturserver gGmbH, treiben wir trotz der zur Zeit noch schwierigen finanziellen Lage mit viel persönlichem Engagement aller Beteiligter die Software-Entwicklung voran. Einen ersten Prototyp wollen wir zum Dokfestival Leipzig der Fachöffentlichkeit vorstellen.

MEDIA gibt die Hälfte - Der Rest muss von uns kommen

MEDIA fördert immer nur höchstens 50% eines Gesamtbudgets. Der Förderbetrag von 300.000 EUR pro Jahr ist nur knapp die Hälfte der zur Umsetzung unserer Ziele notwendigen Summe, die wir für das erste Jahr auf 665.000 EUR kalkuliert haben. Der relativ hohe Betrag ergibt sich, da wir das Portal von vornherein nicht nur auf Deutschland beschränkt haben, sondern von Anfang an ganz Europa im Blick haben. Dies war natürlich auch eine Bedingung, um überhaupt von MEDIA gefördert werden zu können. Dementsprechend muß alles mehrsprachig konzipiert, groß genug dimensioniert und natürlich so programmiert werden, dass es der Dynamik des Internets gewachsen ist. Außerdem müssen wir die Gründungspartner bei der Einrichtung Ihrer Partner-Portale unterstützen und nicht zuletzt selbst genügend Arbeitskraft zur Verfügung haben, um unser deutschsprachiges Portal gemeinsam zu füllen und bekannt zu machen.

Um also die zugesagte MEDIA-Förderung auch ausgezahlt zu bekommen, müssen wir den Differenzbetrag von 365.000 EUR aufbringen.

Wir wollen diese Gegenfinanzierung zum größten Teil durch die Ausgabe neuer Aktien aufbringen.

Deshalb brauchen wir jetzt auch Ihre Unterstützung!
Um unseren gemeinsamen Marktplatz im Internet zu eröffnen und in Fahrt zu bringen.
Unser Ziel ist es die Gegenfinanzierung vorrangig durch die Ausgabe neuer Aktien zu finanzieren. Dafür wollen wir zwischen 500 und 1.000 EUR von jedem neuen Aktionär für das ONLINEFILM.org-Projekt zusammenzutragen und den Besitz an der Plattform auf noch mehr potentielle Anbieter/Nutzer zu verteilen. Für die Mindesteinlage von 500 Euro bekommen Sie 200 vinkulierte Namensaktien. Damit keiner bei uns die Mehrheit übernehmen kann, haben wir das Stimmrecht auf höchstens 5% begrenzt, egal wie viele Aktien ein Einzelner besitzt.

Die genauen Konditionen und den Zeichnungsschein können Sie demnächst auf unserer Webpage www.onlinefilm.org herunterladen. Um sich immer aktuell über den Projektfortschritt informieren zu lassen, bitten wir Sie, dort unseren Newsletter zu abonnieren.

Veranstaltungsankündigung

Kraftfelder

30.11 - 2.12.2017 in Köln

2017 will LaDOC unter dem Begriff
Kraftfelder über die Strahlkraft künstlerischer Impulse nachdenken. Dabei geht es sowohl um individuelle Positionen, als auch um konkrete Arbeitszusammenhänge, Projekte und Netzwerke.

Weiterlesen...

Ankündigung

Ein Jahrhundert Ophüls – Filmgeschichte von Max Ophüls bis Marcel Ophüls

Symposium vom 13. -17. November 2017 in der FH Dortmund und der KHM Köln

Max Ophüls und Marcel Ophüls - Vater und Sohn - zählen zu den großen international anerkannten Filmregisseuren des deutschen, französischen und amerikanischen Kinos im 20. Jahrhundert.

Weiterlesen...

Ankündigung

DOKFENSTER KÖLN 2017

12 x Dokumentarfilm für Kölner Schulklassen
Montag, 20. November bis Freitag, 24. November 2017
im Kino Filmpalette, Lübecker Straße 15, 50668 Köln (Haltestelle U- und S-Bahn Hansaring / U-Bahn Ebertplatz)

Programmflyer

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet innerhalb des Kinderfilmfests CINEPÄNZ wieder ein Fenster mit dokumentarischen Filmen und lädt Kölner Schulklassen ins Kino ein.

Weiterlesen...

Neuerscheinung Band 20,
Texte zum Dokumentarfilm

Sichtbar machen.
Politiken des Dokumentarfilms

 

"Der Film zeigt nicht nur Bilder, er umgibt sie auch mit einer Welt." Gilles Deleuze zufolge zeigt sich das Verhältnis von Bild und Welt vielgestaltig. Dieser Heterogenität entsprechend lassen sich die dokumentarischen Formen des Sichtbarmachens deuten. Zum Kernbestand dokumentarischer Ästhetik wie dokumentarischer Politik gehört es, Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo sie zuvor fehlte.

Weiterlesen...

Audio-Dokumentation

Das NRW-Filmerbe

Neben dem Abschlussbericht dokumentieren wir das dfi-Symposium zum NRW-Filmerbe mit Tonaufnahmen der Vorträge und Panels.

Weiterlesen...