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Interviews

Michael Girke im Gespräch mit Dokumentarfilmern des Ruhrgebiets

2010 – im Jahr als das Ruhrgebiet Europäische Kulturhauptstadt war – führte der Filmjournalist Michael Girke Interviews mit Dokumentarfilmern, in deren Werk Bilder und Töne des Ruhrgebiets eine besondere Rolle spielen.
Sich den filmischen und mentalen Eindrücken, die das Ruhrgebiet hinterließ, annähernd, schlagen die meisten der Interviews dann einen großen Bogen zum dokumentarischen Arbeiten.
Sie führen die Leser zu frühen Prägungen, die Spuren in den Filmen – auch zum Ruhrgebiet – hinterließen, zu Wahrnehmungen und Haltungen, zu Empfindungen und Momenten, die, mit Glück, auch in den Filmen zu entdecken sind. Schließlich auch zu individuell entwickelten ästhetischen Formen und Stilen.

Die von Michael Girke genau erfragten Einblicke in die dokumentarische Praxis möchten wir der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Als viertes Interview in der Gesprächsreihe berichten Gabriele Voss und Christoph Hübner, wie sich in Filmen zu Themen des Ruhrgebiets nach und nach ihre dokumentarische Arbeitsweise entwickelt hat. Nach den Interviews mit Klaus Wildenhahn "Im Strom des Unvorhersehbaren", Rainer Komers "Gebiete ohne feste Eigenschaften" und Reinald Schnell "Heimat, schöne Fremde" schließt dieses Interview die Gesprächsreihe ab.

Menschen, Orte, Alltag

Michael Girke im Gespräch mit Gabriele Voss und Christoph Hübner

MICHAEL GIRKE: Vor vielen Jahren hat Christoph einen Text über den Mülheimer Filmemacher Reinald Schnell geschrieben. Darin steht auch, dass ihr beiden ins Ruhrgebiet gezogen seid, um hier Filme zu machen. Was waren die Motive, ausgerechnet hier längerfristig leben und filmen zu wollen?

Gabriele Voss und Christoph Hübner

CHRISTOPH HÜBNER: Die erste filmische Begegnung mit dem Ruhrgebiet war ein Film, den ich als Student an der Spielfilmabteilung der Hochschule für Film und Fernsehen (Hff) in München gedreht habe. Zu einem Zeitpunkt, an dem die dort nach Hollywood-Modell nacherzählten Geschichten mich nicht mehr interessierten, ich ein starkes Bedürfnis nach Realität hatte. Zuvor hatte ich eine Zeitungsnotiz über einen Streik gelesen, einen " wilden", nicht von der Gewerkschaft organisierten Streik. Mit spektakulären Aktionsformen: ein Walzwerk wurde besetzt, neue, phantasievolle Solidaritäts- und Öffentlichkeitsformen wurden entwickelt. Damals, Anfang der 70er Jahre, fanden wir überaus interessant, was auf Seiten der Arbeiterbewegung passierte.
Wir fuhren also nach Duisburg-Huckingen, zum dortigen Mannesmann-Werk, wo der Streik inzwischen längst vorbei war. Aus vielen Recherchen und Gesprächen erarbeiteten wir ein Drehbuch, eine Art filmischer Rekonstruktion, beinahe wie ein Brechtsches Lehrstück. Aber wirklich besonders war die Arbeit mit diesen Menschen. Warm und intensiv. Die Erfahrung einer Wirklichkeit, wie ich sie bis dahin nicht gekannt hatte.

weiter zum Interview mit Gabriele Voss und Christoph Hübner

Veranstaltungsankündigung

Kraftfelder

30.11 - 2.12.2017 in Köln

2017 will LaDOC unter dem Begriff
Kraftfelder über die Strahlkraft künstlerischer Impulse nachdenken. Dabei geht es sowohl um individuelle Positionen, als auch um konkrete Arbeitszusammenhänge, Projekte und Netzwerke.

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Ankündigung

Ein Jahrhundert Ophüls – Filmgeschichte von Max Ophüls bis Marcel Ophüls

Symposium vom 13. -17. November 2017 in der FH Dortmund und der KHM Köln

Max Ophüls und Marcel Ophüls - Vater und Sohn - zählen zu den großen international anerkannten Filmregisseuren des deutschen, französischen und amerikanischen Kinos im 20. Jahrhundert.

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Ankündigung

DOKFENSTER KÖLN 2017

12 x Dokumentarfilm für Kölner Schulklassen
Montag, 20. November bis Freitag, 24. November 2017
im Kino Filmpalette, Lübecker Straße 15, 50668 Köln (Haltestelle U- und S-Bahn Hansaring / U-Bahn Ebertplatz)

Programmflyer

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet innerhalb des Kinderfilmfests CINEPÄNZ wieder ein Fenster mit dokumentarischen Filmen und lädt Kölner Schulklassen ins Kino ein.

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Neuerscheinung Band 20,
Texte zum Dokumentarfilm

Sichtbar machen.
Politiken des Dokumentarfilms

 

"Der Film zeigt nicht nur Bilder, er umgibt sie auch mit einer Welt." Gilles Deleuze zufolge zeigt sich das Verhältnis von Bild und Welt vielgestaltig. Dieser Heterogenität entsprechend lassen sich die dokumentarischen Formen des Sichtbarmachens deuten. Zum Kernbestand dokumentarischer Ästhetik wie dokumentarischer Politik gehört es, Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo sie zuvor fehlte.

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Audio-Dokumentation

Das NRW-Filmerbe

Neben dem Abschlussbericht dokumentieren wir das dfi-Symposium zum NRW-Filmerbe mit Tonaufnahmen der Vorträge und Panels.

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