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Referent

»Töne sehen – Bilder hören«

Prof. Thomas Elsaesser

Prof. Thomas P. Elsaesser

1943 geboren in Berlin

1966 BA für Englische Literatur an der Universität Sussex, GB

1971 Dissertation, Vergleichende Literaturwissenschaften

Tätigkeit als Filmkritiker und Herausgeber des internationalen Filmjournals MONOGRAM

1972 Dozent für Europäische Romantik und literarische Moderne an der Universität von East Anglia

1976 Gründung der Fakultät für Filmwissenschaften an der Universität von East Anglia, Leitung der Fakultät bis 1988; verantwortlich für die Master- und Doktorandenprogramme im Filmbereich von 1980 – 1991

1991 – 2001 Universität Amsterdam; Aufbau und Leitung der ersten Fakultät für Film- und Fernsehwissenschaften in den Niederlanden mit heute 1200 Studenten.
Direktor eines 1jährigen internationalen Master-Programms für Visuelle Kultur.

seit 1997 außerordentliche Professur an der Hochschule für Gestaltung und ZKM, Karlsruhe

1993-1999 Professur an der Universität Bergen, Norwegen, Fakultät für Media Studies

seit 2001 Forschungsprofessur an der Fakultät für Medien und Kultur der Universität Amsterdam; verantwortlich für das Doktorandenprogramm ‘Cinema Europe’, das gemeinsam mit dem ASCA (Amsterdam School of Cultural Analysis), dessen Gründungs- und Vorstandsmitglied er ist, angeboten wird.

Weitere Lehrtätigkeiten

Seit 1975 Gastprofessuren an der Universität von Kalifornien in Los Angeles; UC San Diego, UC Santa Barbara, UC Irvine, der Universität von Iowa, der freien Universität Berlin und an der Uni Hamburg.

1994/95 Forschungsgastauftrag an der Universität Wien

1998 Forschungsgastauftrag an der Universität von Kalifornien, Berkeley

2001 Visiting Associate der New York University

2003 – 2004 Forschungsbeauftragter am IFK Wien

2004 Distinguished Fellow am Sackler Institute, Universität Tel Aviv

Lehraufträge in den USA, Kanada, Italien, Deutschland, Spanien, Dänemark, Norwegen, Frankreich, Österreich und dem fernen Osten.

Bibliografie

New German Cinema: A History (London: Macmillan and New Brunswick: Rutgers University Press, 1989, reprinted 1994) Jay Leyda Prize (NYU), Kovacs Book Award (SCMS)

Fassbinder's Germany: History Identity Subject (Amsterdam: AUP, 1996)

Weimar Cinema and After (London/ New York: Routledge, 2000) Kovacs Book Award of SCMS

Metropolis (London: BFI, 2000), (with W.Buckland)

Studying Contemporary American Film (London/NY, 2002)


Filmgeschichte und Frühes Kino
(München, 2002).
Herausgeber der Reihe Film Culture in Transition (Amsterdam University Press) mit bislang 20 Ausgaben
Seine Essays zur Filmtheorie, Filmgenre, Filmgeschichte und Fernsehen sind in über 100 Textsammlungen und Anthologien erschienen mit Übersetzungen in französisch, deutsch, italienisch, spanisch, portugiesisch, dänisch, niederländisch, polnisch, slowenisch, tschechisch, chinesisch, japanisch und koreanisch.

Weitere Veröffentlichungen
American Film, Cinetracts, Discourse, Framework, Hors Cadre, Iris, Kinoschriften, Medienwissenschaft, montage a/v, New German Critique, October, Persistence of Vision, Positif, Screen, Sight and Sound, Trafic, Wide Angle und in vielen anderen Zeitschriften.

weiter Informationen auf seiner Homepage

Veranstaltungsankündigung

Kraftfelder

30.11 - 2.12.2017 in Köln

2017 will LaDOC unter dem Begriff
Kraftfelder über die Strahlkraft künstlerischer Impulse nachdenken. Dabei geht es sowohl um individuelle Positionen, als auch um konkrete Arbeitszusammenhänge, Projekte und Netzwerke.

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Ankündigung

Ein Jahrhundert Ophüls – Filmgeschichte von Max Ophüls bis Marcel Ophüls

Symposium vom 13. -17. November 2017 in der FH Dortmund und der KHM Köln

Max Ophüls und Marcel Ophüls - Vater und Sohn - zählen zu den großen international anerkannten Filmregisseuren des deutschen, französischen und amerikanischen Kinos im 20. Jahrhundert.

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Ankündigung

DOKFENSTER KÖLN 2017

12 x Dokumentarfilm für Kölner Schulklassen
Montag, 20. November bis Freitag, 24. November 2017
im Kino Filmpalette, Lübecker Straße 15, 50668 Köln (Haltestelle U- und S-Bahn Hansaring / U-Bahn Ebertplatz)

Programmflyer

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet innerhalb des Kinderfilmfests CINEPÄNZ wieder ein Fenster mit dokumentarischen Filmen und lädt Kölner Schulklassen ins Kino ein.

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Neuerscheinung Band 20,
Texte zum Dokumentarfilm

Sichtbar machen.
Politiken des Dokumentarfilms

 

"Der Film zeigt nicht nur Bilder, er umgibt sie auch mit einer Welt." Gilles Deleuze zufolge zeigt sich das Verhältnis von Bild und Welt vielgestaltig. Dieser Heterogenität entsprechend lassen sich die dokumentarischen Formen des Sichtbarmachens deuten. Zum Kernbestand dokumentarischer Ästhetik wie dokumentarischer Politik gehört es, Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo sie zuvor fehlte.

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Audio-Dokumentation

Das NRW-Filmerbe

Neben dem Abschlussbericht dokumentieren wir das dfi-Symposium zum NRW-Filmerbe mit Tonaufnahmen der Vorträge und Panels.

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