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Dokumentarfilme für Kinder

21. - 23. September 2001

Gespräche zu Kinderdokumentarfilmen (2)

"Ich werde keine Filme machen, die nur wenige Leute sehen wollen."
Uwe Kersken von der Gruppe 5

Die 1990 in Köln gegründete Gruppe 5 hat sich der anspruchsvollen Fernsehdokumentation verschrieben. Die international co-produzierte 13teilige Dokumentar-Serie "Fabeltiere" war weltweit zu sehen und ein großer Erfolg. Beim Symposium werden Teile als eines der best-practice-Beispiele zu sehen sein. Uwe Kersken, Gründungsmitglied der Gruppe 5, ist Teilnehmer des Workshops zu Fragen der Förderung von Kinderdokumentarfilmen.

Die "Fabeltiere" präsentieren sich mit der auf Wiedererkennung gerichteten Titelmusik, dem Trailer und ihrer gesamten Struktur als ein wohlkomponiertes Produkt. Können Sie die Entstehung des Projektes skizzieren?
Wir wissen natürlich seit ein paar Jahren, dass, wenn man eine Serie fürs internationale Fernsehen machen will, sie in jeder Hinsicht durchkomponiert sein muss. Dass heißt, die Stories müssen auf ähnliche Weise erzählt sein, das Verhältnis von Dokumentarischem in dem Fall, reenactments und special effects muss etwa ähnlich sein. Vorspann und der Nachspann müssen so gemacht werden, dass sie immer einen Wiedererkennungseffekt haben für jede einzelne Sendung von dreizehn. Das wird international verlangt und ist auch fürs deutsche Fernsehen nicht falsch. Allerdings gibt es hier sehr selten die Gelegenheit, eine 13teilige Dokumentarfilme zu produzieren. Es gibt Ausnahmen wie "2000 Jahre Christen", aber das sind hoch aufgehängte Projekte. Normalerweise ist es sehr schwierig so etwas in Deutschland zu realisieren und zu verkaufen. Aber international ist das an der Tagesordnung. International werden vor allem große Pakete gemacht und verkauft, auch Einzelteile. Dies ist aber viel schwieriger.

Auch im Bereich Dokumentarfilm?
Ja! Es gibt da große Filme über das Tal der Könige, 7 Teile über Vulkane oder 13 Teile über die schönsten Spionagefälle der Welt usw. Die meisten Sender halten sich nicht mehr damit auf, sich auf Messen in Cannes oder Las Vegas irgendwelche Einzelfilme anzugucken. Gerne nimmt man Pakete, die durchaus auch aus 5 oder 6 Einzelfilmen bestehen können.

Das Projekt entstand in Ko-Produktion mit dem WDR, KiKa, Explore Int., National Geographic TV und wurde von der Filmstiftung NRW gefördert. Welche Erfahrungen haben Sie mit dieser internationalen Finanzierung gemacht?
Man muss das vielleicht noch mal genauer fassen: DocStar ist eine Vertriebsgesellschaft, die an Canal+ angegliedert ist. Deren Schwester, Explore International, verkauft die Produktionen in der Welt. Sie sitzt in London und ist die gemeinsame Tochter von National Geographic und Canal+. Wenn Sie denen eine Serie oder anderes verkaufen, dann wird dieses Programm im Vorfeld ganz genau geprüft, ob es in dem ganzen Netzwerk dieser Sender Sinn macht. Die Filme, die so gekauft werden, oder pre-sale-mäßig produziert werden, haben, wenn man keine Fehler macht, im Grunde genommen den Weltvertrieb schon garantiert, bevor man einen Meter gedreht hat. So war das auch hier. Die hohe Summe, die die beigesteuert haben, setzt sich teilweise zusammen aus Lizenzgebühren für bestimmte Länder, in denen die Serie gezeigt wurde, z.B. bei Canal+ und sogenannte pre-sales für Territorien, wo man vielleicht beabsichtigt, die Serie in Zukunft zu zeigen. Es gibt auch Länder, wo National Geographic nicht verankert ist. Dort fragt man dann andere Sender, ob sie an der Serie interessiert sind.

Ist das für den Bereich der Kinderdokumentationen also ein zukunftsträchtiges Modell?
Wenn Sie die Kinderprogramme der Welt betrachten und Sie beziehen alle Genres mit ein, wo natürlich Zeichentrick, Animation in hohem Maße dazugehören, dann geht das nur so. Das ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber gerade im Kinderbereich gibt es einen irrsinnig großen Markt, mit riesengroßen Vertriebsfirmen, Produktionsfirmen.

Wie ist das in Deutschland? "Fabeltiere" scheint da eine Vorreiterrolle einzunehmen?
Genreübergreifend betrachtet werden im deutschen Fernsehen die großen Produktionen in der Regel in der Welt eingekauft. Die großen Animationen, die Sonntagsmorgens bei RTL, Sat1, beim WDR laufen, das sind in der Regel alles Einkäufe, nur ein geringer Prozentsatz wurde in Deutschland gemacht. Der dokumentarische Kinderfilm - wobei die "Fabeltiere" für mich ja kein Kinderprogramm in dem Sinne sind, sondern eher Kinder-, Jugend-, Familienprogramm - der wird in Deutschland als Serie sehr selten gemacht. Denn "Fabeltiere" ist ja eine dokumentarische Serie, wenn auch mit Spielszenen und mit special effects. Das hatte früher eine gewisse Tradition, aber heute kommt so was aus Deutschland überhaupt nicht mehr. Das wird bestenfalls angekauft. Insofern haben die "Fabeltiere" eine Vorreiterrolle. Aber Vorreiter kann man ja nur sein, wenn man irgendwie Nachreiter hat.

Und die sind nicht in Sicht?
Wir werden schon wieder was machen, das darauf aufbaut, denn die Redaktion und der WDR waren insgesamt sehr zufrieden. Aber ich würde nicht sagen, dass das ein allgemeines Phänomen ist. 1992 und `95 haben wir jeweils für die gleiche Redaktion eine Serie gemacht über Delphine, auch fürs Kinderprogramm. Das heißt, alle zwei bis vier Jahre überlegt man, ob man wieder so etwas großes versucht.

Welchen Einfluss hatte der Gedanke der internationalen Vermarktung auf die Entwicklung des Sujets?
Ich gehe da nicht anders ran, als an Filme generell. Denn für mich ist alles interessant, was für ein Weltpublikum auch interessant ist. Damit will ich nicht sagen, dass es nicht sehr spezifische Filme geben kann, die für ein bestimmtes Land, oder sogar eine Stadt wichtig wären. Aber es gibt ein allgemeines Bedürfnis, schöne Geschichten zu sehen. Hier handelt es sich ja um Märchen und die sind deshalb so interessant und für meine Begriffe genial, weil wir die Märchen nicht aus einer eurozentrischen Sicht gesehen haben. Wir lassen die Leute vor Ort, die mit den Tieren leben, aus ihrer Sicht die Geschichten erzählen, ob das nun in Borneo oder Alaska ist. Insofern ist das ja automatisch ein Weltprogramm. So kann der Mensch in Borneo, -Fernsehen gucken kann man überall- sehen, was sein Kollege mit den Delphinen am Amazonas macht. Und dann vielleicht Parallelen feststellen. Dass der womöglich den Delphin genauso verflucht, wie er den Orang Utang verflucht, oder liebt. Das ist für mich ein Weltprogramm. Damit meine ich nicht, dass man alles globalisiert sehen muss, oder alles gleich machen muss. Es gibt sicher auch schlechte Strömungen in dieser Richtung. Aber gerade unser Programm ist das eigentlich nicht, denn wir lassen ja jeden zu Wort kommen, wir stülpen ja nicht unsere Meinung drauf. Außerdem bin ich stolz darauf, dass unser Programm jeder sehen kann. Ich mag das, wenn mir ein ganz einfacher Mensch auf der Straße sagt, ‚Mensch, ich wusste gar nicht, dass es einen Humboldt bei uns gab. Das ist ja toll, ich hab' mir da jetzt mal ein Buch gekauft.' Und "Fabeltiere" kann auch jeder sehen und verstehen. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht scheinbar witzige, lustige Sendungen machen, aber bei Licht betrachtet, ist das alles bourgeois. Unsere Zielgruppe ist nicht nur die intellektuelle Bourgeoisie, sondern die Allgemeinheit. Wir machen Fernsehen. Verstehen Sie, man kann sich entscheiden, dass man Kunst macht, dann muss man zum Filmbüro NW gehen, Fördersachen machen, Videoexperimente, ich hab überhaupt nichts dagegen. Aber - wenn man Fernsehmacher ist, muss man sich auch irgendwann mal hinsetzen und sagen, ‚Für wen mach ich das eigentlich?' In der Welt hat sich das schon längst rumgesprochen, dass man keine Serien verkaufen kann, die nicht irgendwie Pralinen am Anfang versprechen. Die einen irgendwie reinziehen, durch Musik, durch den Aufbau der Stories und durch gewaltige Bilder! Wir müssen auch gewaltige Bilder schaffen, wir machen ja kein Radio.

Dokumentarische Formen haben fast nur noch als Einspieler in Magazinsendungen überlebt. Sie selber haben diese Einspieler als "finanziell und künstlerisch nicht mehr akzeptabel" bezeichnet. Wer hat denn das Interesse an den Kinderdoks verloren, die Kinder oder die Programmmacher?
Ich kann nicht genau sagen, ob die Kinder und Jugendlichen den Geschmack daran verloren haben, ich möchte es nicht glauben. Ich glaube, dass zumindest an einem bestimmten Platz innerhalb eines ganzen Tages, spannend gemachte Filme über die Welt und wie dort andere Kinder und Jugendliche leben - es können auch Märchengeschichten sein - eine große Chance haben. Dass das, von wenigen ökologischen Nischen abgesehen, quasi abgeschafft wurde, halte ich für eine Fehlentscheidung. Das sagen auch einige Redakteure unter der Hand, aber nicht öffentlich. Das ist die Entscheidung von Hierarchen, von Leuten, die Magazine mögen und glauben, man müsse noch mehr Animationsserien kaufen. Es ist ja teilweise fast erschreckend, was da Sonntagsmorgens in allen Programmen läuft, fast alles Animationsfilme aus Japan. Was gut ankommt, muß man fairerweise sagen, sind im Studio produzierte Geschichten wie der "Tigerentenclub" oder der "Maus-Club" und derartige Sendungen, wo Spaß gemacht wird und Quiz, wo man Einspieler sieht über die Welt. Das macht Sinn, glaube ich, und hat großen Zulauf. Aber das heißt ja nicht, dass man nicht auch Dokumentarfilme für Kinder machen kann und sollte. Wir haben früher zwei Filme produziert - "Links und rechts vom Äquator". Das wurde auch von Ulrike Müller-Haupt vom WDR betreut und war eine wunderbare Sendung. Man konnte den Alltag eines Kindes woanders sehen, zum Beispiel den eines Waisenkindes in Bolivien. Wunderbare, teilweise herzergreifende Geschichten waren das und ich glaube schon, dass die Kinder und Jugendlichen das auch sehen wollen. Es gibt auch Magazinformen, die dazu übergegangen sind, jetzt doch größere Beiträge zu zeigen, z.B. "Albatros" beim WDR - Schulfernsehen. Das war früher so eine Art "Weltspiegel" für Kinder. Die machen jetzt wieder mehr monothematische Sachen, das find ich gut.

Sie haben es ja auch schon angesprochen, "Fabeltiere" funktioniert für Kinder wie für Erwachsene. Ist das notwendige Bedingung für den Erfolg?
Wenn Sie das so teuer finanzieren wollen, ja. Sonst können Sie National Geographic nicht überzeugen, mitzumachen. Die haben zwar auch einen Kinderspartenkanal, aber der hat lange nicht so viel Geld wie die Programme für Erwachsene. Außerdem bin ich kommerziell ausgerichtet. Das wirft man mir manchmal vor, obwohl ich dadurch auch nicht reich werde. Aber ich werde keine Filme machen, die ganz wenige Leute sehen wollen und wo ich das auch von vorneherein weiß. Ich werde keine Filme machen, die ich nicht verkaufen kann und ich werde keine Filme machen, bei denen ich fünf Jahre brauche, um sie zu finanzieren.

Ist es Ihrer Meinung nach sinnvoll, an der Sparte Kinderdokumentarfilm festzuhalten und wenn ja, was macht einen Dokumentarfilm für Kinder interessant?
Ich bin ja von Hause aus Psychologe, und ich könnte mir vorstellen, dass es bestimmte Grundmuster gibt, die relativ viele Leute gleichzeitig ansprechen, besonders wenn wir über Märchen und Legenden sprechen. Kinderprogramm heißt ja nicht, irgendetwas lächerlich darzustellen, oder infantil. Es heißt auch nicht, dass ich etwas einfach darstellen muss. Vielleicht von der Sprache her. Ich habe festgestellt, dass sich meine Redakteure oft aufgeregt haben, wenn ich in meine Kinderprogramme manchmal Sachen reingebracht habe - da hat mir meine Redakteurin Ulrike Müller-Haupt sehr geholfen - die teilweise sehr hart zu verkraften sind. Etwa bei den Delphinen: Die werden gejagt, getötet und gegessen. Das ist eine sehr harte Sache. Wir haben natürlich nicht die schlimmsten Bilder gezeigt, aber es haben sich immer nur Erwachsene beschwert, nie Kinder. Man muss das nicht gut finden, aber Kinder sind heute, wenn es um die Welt geht, um die Erhaltung der Welt, um Ökologie, viel interessierter, das zu sehen - in aller Härte - als man sich das so vorstellt. Wir machen ja, wenn Sie so wollen, ökologische Programme, indem wir über die Welt berichten und sagen, ‚Es wäre doch schön, dies und jenes Tier zu erhalten.' Wir sagen in den "Fabeltieren" auch, dass Tiere vom Aussterben bedroht sind und fragen, ‚Was wollen wir Menschen dagegen machen?' Märchen als Mittel, das Tier zu lieben und daher zu retten, es ist also en passant ein ökologisches Programm. Ich will nicht darauf hinaus, dass die Kinder heutzutage sowieso mit harten Sachen zu tun haben. Es wäre zu einfach, zu sagen, die gucken ja auch heimlich Blue Movies und Kriminalfilme und machen Horrorgeschichten im Internet. Davon bin ich ein Gegner. Aber was die Welt betrifft und ihre Entwicklung, also geradezu philosophische Fragen, daran sind junge Kinder sehr interessiert. Die wollen die Wahrheit wissen, verdammt noch mal und nicht eingepackt werden.

Sind Sie der Meinung, dass das Angebot qualitativ gutgemachter Dokumentarfilme für Kinder auch eine entsprechende Nachfrage nach sich zieht?
Ja, es ist auch ganz interessant vom stilistischen her. Ulrike Müller-Haupt sagt, dass viele den Irrglauben haben ‚Ich mach' jetzt Kinderprogramm, also müssen da Kinder drin vorkommen.' Stimmt überhaupt nicht.

Aber wollen die Kinder nicht Identifikationsfiguren?
Ja, aber das müssen ja nicht immer Kinder sein. Das kann ja auch ein Opa sein, ein Hund oder ein Baum. Im internationalen Fernsehen fragen die immer als erstes ‚Who is the character?' Und der character braucht kein Mensch zu sein, das muss auch kein Kind sein. Das kann eine Holzkiste sein über die Sie eine Geschichte erzählen.

"Fabeltiere" hatte sehr unterschiedliche Sendeplätze. Nach 13teiligen 30-Minuten-Fassungen werden im Dezember sechs einstündige Fassungen gesendet. Muss heute bei einer erfolgreichen Konzeption die flexible Auswertung des Films mitgedacht werden?
Auf jeden Fall. Wenn es international Sinn macht, werden bei den längeren Programmen, die wir für ARD und ZDF produzieren, automatisch 52er-Fassungen hergestellt. Die sind für den internationalen Vertrieb, für arte in der Regel und dann gibt es die 43'50" fürs deutsche Fernsehen. Es wird auch meist eine englische Sprachaufnahme gemacht. Für "Fabeltiere" wurde dann von Canal+ eine französische Fassung hergestellt, eine spanische, portugiesische, arabische usw. Dann muss man eine gewisse Flexibilität haben - denn die einen Sender haben 12 Minuten Werbung pro Stunden, die anderen 8 - Sie können ja nicht fünfzig verschiedene Versionen schneiden. Also müssen Sie denen erlauben, einige Sekunden rauszunehmen.

Was interessiert Sie besonders am Zusammentreffen mit Fachleuten aus dem Bereich Kinderdokumentarfilm anlässlich des Symposiums im September?
Ich habe ja eigentlich relativ wenig mit Kinderprogrammen zu tun und auch mit Kinderprogrammredakteuren. Es gibt ganz wenige Ansprechpartner, etwas zu finanzieren, das nicht nur das Kinderfernsehen bezahlen kann, sondern andere mitfinanzieren müssen. Ich bin nicht der klassische Kinderprogramm-Macher, obwohl vieles da läuft. Insofern muss ich mich etwas zurückhalten. Doch ich habe den schwachen Eindruck, dass es bei der Hauptfrage ‚Wie ist die Kommunikation zwischen den Programmmachern und dem Publikum?' gewisse Schwächen gibt. Dass Programmmacher möglicherweise so tief verstrickt sind in ihrer Tätigkeit und ihrem Stress, dass sie manchmal gewisse Entwicklungen nicht mitbekommen. Das ist meine Ahnung und das würde ich gerne diskutieren.

 

Kontakt und weitere Informationen:
Petra Schmitz (Leitung) •
Stefanie Görtz • Bettina Schiel (Presse)
Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW
mail: dfi(at)filmbuero-nw.de

Veranstaltungsankündigung

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2017 will LaDOC unter dem Begriff
Kraftfelder über die Strahlkraft künstlerischer Impulse nachdenken. Dabei geht es sowohl um individuelle Positionen, als auch um konkrete Arbeitszusammenhänge, Projekte und Netzwerke.

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Max Ophüls und Marcel Ophüls - Vater und Sohn - zählen zu den großen international anerkannten Filmregisseuren des deutschen, französischen und amerikanischen Kinos im 20. Jahrhundert.

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DOKFENSTER KÖLN 2017

12 x Dokumentarfilm für Kölner Schulklassen
Montag, 20. November bis Freitag, 24. November 2017
im Kino Filmpalette, Lübecker Straße 15, 50668 Köln (Haltestelle U- und S-Bahn Hansaring / U-Bahn Ebertplatz)

Programmflyer

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet innerhalb des Kinderfilmfests CINEPÄNZ wieder ein Fenster mit dokumentarischen Filmen und lädt Kölner Schulklassen ins Kino ein.

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Neuerscheinung Band 20,
Texte zum Dokumentarfilm

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"Der Film zeigt nicht nur Bilder, er umgibt sie auch mit einer Welt." Gilles Deleuze zufolge zeigt sich das Verhältnis von Bild und Welt vielgestaltig. Dieser Heterogenität entsprechend lassen sich die dokumentarischen Formen des Sichtbarmachens deuten. Zum Kernbestand dokumentarischer Ästhetik wie dokumentarischer Politik gehört es, Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo sie zuvor fehlte.

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