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Inszenierte Intimität
Technik, Ästhetik und Politik der Nähe im Dokumentarfilm

Eine Veranstaltung der dfi im Kölner Filmhaus,
am 21. und 22. Januar 2000

Nach Ansicht des Soziologen Richard Sennet ist die Privatisierung des öffentlichen Raums keine neue Entwicklung. Bereits um 1900 gab es die Vorstellung einer "kalten" Öffentlichkeit, die der Bezug auf private Themen heimeliger machen sollte. Die Massenmedien potenzieren diese Tendenz und verwischen die Differenz von Privatheit und Öffentlichkeit heute zusehends.

Unsere Tagung geht diesem Phänomen nach, fragt nach den historischen Grenzüberschreitungen und der Perspektive / der Konsequenz für die dokumentarische Filmproduktion. Dabei kommen auch die Ränder dokumenterischer Bildproduktion ins Blickfeld (oder gibt es nur noch Ränder?): das Fernsehen und die Webcams im Internet.

Beispiele aus allen Bereichen sollen die Intimisierung des Blicks (und der Töne) transparent machen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt gilt der Präsentation von Politikern. Aufgrund des prekären Wechselspiels zwischen privater und öffentlicher Sphäre bekommt hier die "Ästhetik der Intimität" eine besondere Bedeutung.

Schließlich widmet sich die Tagung der Eigendynamik der Technikentwicklung, wie sie in der fortschreitenden Miniaturisierung von Kameras zum Ausdruck kommt. Hierbei bedient die Technik auch eine klassische Wunschvorstellung des Dokumentarismus: die unsichtbar gewordene Kamera. Aber: garantieren allein die immer kleineren Kameras schon die größtmögliche Nähe zum Gegenstand?


Eine Veranstaltung der dfi. Gefördert vom Land NRW.


Kontakt und Information:
dfi - dokumentarfilminitiative
Mail: dfi(at)filmbuero-nw.de

Veranstaltungsankündigung

Kraftfelder

30.11 - 2.12.2017 in Köln

2017 will LaDOC unter dem Begriff
Kraftfelder über die Strahlkraft künstlerischer Impulse nachdenken. Dabei geht es sowohl um individuelle Positionen, als auch um konkrete Arbeitszusammenhänge, Projekte und Netzwerke.

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Ankündigung

Ein Jahrhundert Ophüls – Filmgeschichte von Max Ophüls bis Marcel Ophüls

Symposium vom 13. -17. November 2017 in der FH Dortmund und der KHM Köln

Max Ophüls und Marcel Ophüls - Vater und Sohn - zählen zu den großen international anerkannten Filmregisseuren des deutschen, französischen und amerikanischen Kinos im 20. Jahrhundert.

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Ankündigung

DOKFENSTER KÖLN 2017

12 x Dokumentarfilm für Kölner Schulklassen
Montag, 20. November bis Freitag, 24. November 2017
im Kino Filmpalette, Lübecker Straße 15, 50668 Köln (Haltestelle U- und S-Bahn Hansaring / U-Bahn Ebertplatz)

Programmflyer

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet innerhalb des Kinderfilmfests CINEPÄNZ wieder ein Fenster mit dokumentarischen Filmen und lädt Kölner Schulklassen ins Kino ein.

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Neuerscheinung Band 20,
Texte zum Dokumentarfilm

Sichtbar machen.
Politiken des Dokumentarfilms

 

"Der Film zeigt nicht nur Bilder, er umgibt sie auch mit einer Welt." Gilles Deleuze zufolge zeigt sich das Verhältnis von Bild und Welt vielgestaltig. Dieser Heterogenität entsprechend lassen sich die dokumentarischen Formen des Sichtbarmachens deuten. Zum Kernbestand dokumentarischer Ästhetik wie dokumentarischer Politik gehört es, Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo sie zuvor fehlte.

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Audio-Dokumentation

Das NRW-Filmerbe

Neben dem Abschlussbericht dokumentieren wir das dfi-Symposium zum NRW-Filmerbe mit Tonaufnahmen der Vorträge und Panels.

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