Band 3

Bilder des Wirklichen

Eva HohenbergerTexte zur Theorie des Dokumentarfilms

Hg. v. Eva Hohenberger

Berlin 1998, 2. Auflage 2000, 3. Auflage 2008,
4. Auflage 2012
344 Seiten,  € 18,-

ISBN 3-930916-13-4

Mit Beiträgen von Jean-Louis Comolli, John Grierson, Roger Odin, Maxime Scheinfeigel, Vivian Sobchack, Trinh T. Minh-Ha, Dsiga Wertow, Klaus Wildenhahn u.a.

Kann es eine Theorie des Dokumentarfilms geben? Und wodurch unterscheiden sich die wenigen Ansätze dazu von einer Theorie des Films? Diese Anthologie zur Theoriegeschichte des Dokumentarfilms stellt eine Sammlung der bedeutendsten Texte zu diesem Thema aus den letzten siebzig Jahren dar, beginnend bei den frühen Beiträgen der Klassiker Dziga Vertov und John Grierson, bis hin zu zeitgenössischen Theorien. Lange vergriffene, nun erneut durchgesehene Übersetzungen werden erstmals mit wichtigen zeitgenössischen und bislang nicht auf Deutsch zugänglichen Texten in einen neuen Zusammenhang gebracht.

Verfolgen lässt sich in dieser Kompilation die Entwicklung und Rezeption des Genres selbst sowie die unterschiedlichen politischen Besetzungen des Begriffs, die der Dokumentarfilm erfahren hat, und wie sehr diese in die jeweils zeitgenössischen Debatten eingebunden sind.

Trotz der Legitimationskrisen, die der Dokumentarfilm durch Fernsehen, digitale Bildproduktion und Simulationstheorien geraten ist, hat der Dokumentarfilm sich dauerhaft behaupten können. Die Anthologie stellt zugleich, in der Revision der historischen Positionen, das Material für aktuelle Diskussionen bereit.

... für jeden an Filmtheorie Interessierten ist dieser höchst lesenswerte Reader unverzichtbar.”
(epd Film)

 Leseprobe

 

Veranstaltungsankündigung

Kraftfelder

30.11 - 2.12.2017 in Köln

2017 will LaDOC unter dem Begriff
Kraftfelder über die Strahlkraft künstlerischer Impulse nachdenken. Dabei geht es sowohl um individuelle Positionen, als auch um konkrete Arbeitszusammenhänge, Projekte und Netzwerke.

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Ankündigung

Ein Jahrhundert Ophüls – Filmgeschichte von Max Ophüls bis Marcel Ophüls

Symposium vom 13. -17. November 2017 in der FH Dortmund und der KHM Köln

Max Ophüls und Marcel Ophüls - Vater und Sohn - zählen zu den großen international anerkannten Filmregisseuren des deutschen, französischen und amerikanischen Kinos im 20. Jahrhundert.

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Ankündigung

DOKFENSTER KÖLN 2017

12 x Dokumentarfilm für Kölner Schulklassen
Montag, 20. November bis Freitag, 24. November 2017
im Kino Filmpalette, Lübecker Straße 15, 50668 Köln (Haltestelle U- und S-Bahn Hansaring / U-Bahn Ebertplatz)

Programmflyer

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet innerhalb des Kinderfilmfests CINEPÄNZ wieder ein Fenster mit dokumentarischen Filmen und lädt Kölner Schulklassen ins Kino ein.

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Neuerscheinung Band 20,
Texte zum Dokumentarfilm

Sichtbar machen.
Politiken des Dokumentarfilms

 

"Der Film zeigt nicht nur Bilder, er umgibt sie auch mit einer Welt." Gilles Deleuze zufolge zeigt sich das Verhältnis von Bild und Welt vielgestaltig. Dieser Heterogenität entsprechend lassen sich die dokumentarischen Formen des Sichtbarmachens deuten. Zum Kernbestand dokumentarischer Ästhetik wie dokumentarischer Politik gehört es, Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo sie zuvor fehlte.

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Audio-Dokumentation

Das NRW-Filmerbe

Neben dem Abschlussbericht dokumentieren wir das dfi-Symposium zum NRW-Filmerbe mit Tonaufnahmen der Vorträge und Panels.

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