Band 2

Marcel Ophüls
Texte zum Dokumentarfilm Band 2Widerreden und andere Liebeserklärungen

Texte zu Kino und Politik

Hg. v. Ralph Eue und Constantin Wulff
Berlin 1997, 2. Auflage 1998
272 Seiten, € 18,-

ISBN 3-930916-12-6

Der Band umfasst die Aufsätze des Filmregisseurs Marcel Ophüls, der mit Dokumentarfilmen wie Le chagrin et le Pitié, The Memory of Justice, Hotel Terminus (mit dem er 1989 einen OSCAR gewann) oder Veilles D’Armes längst zu einem der bedeutendsten zeitgenössischen Dokumentarfilmer geworden ist. Wenig bekannt ist, dass sich Ophüls auch als schreibender Chronist, u.a. im französischen und angelsächsischen Raum, einen Namen gemacht hat. Dort ist er gefürchtet und geachtet  als ein unbestechlicher, eingreifender, oft wütender Kommentator der laufenden Ereignisse. Die Texte des 1927 in Frankfurt (Main) geborenen Sohnes von Max Ophüls sind im Verlauf von mehr als drei Jahrzehnten entstanden und liegen nun erstmals gesammelt und in deutscher Übersetzung vor.

Der Regisseur erweist sich als kritischer Essayist, der das politische Geschehen, sein Metier und sich selbst einen permanenten Befragung unterzieht.

"... ein überraschendes, intelligentes, herausragendes Buch." (Filmgeschichte)

"... ein spannendes Buch übers Kinomachen und -sehen, über Freunde und Vorbilder, die Suche nach der Wahrheit, das Wechselspiel von Objektivem und Subjektivem im Dokumentarfilm ..." (Filmblatt)

 Leseprobe

Veranstaltungsankündigung

Kraftfelder

30.11 - 2.12.2017 in Köln

2017 will LaDOC unter dem Begriff
Kraftfelder über die Strahlkraft künstlerischer Impulse nachdenken. Dabei geht es sowohl um individuelle Positionen, als auch um konkrete Arbeitszusammenhänge, Projekte und Netzwerke.

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Ankündigung

Ein Jahrhundert Ophüls – Filmgeschichte von Max Ophüls bis Marcel Ophüls

Symposium vom 13. -17. November 2017 in der FH Dortmund und der KHM Köln

Max Ophüls und Marcel Ophüls - Vater und Sohn - zählen zu den großen international anerkannten Filmregisseuren des deutschen, französischen und amerikanischen Kinos im 20. Jahrhundert.

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Ankündigung

DOKFENSTER KÖLN 2017

12 x Dokumentarfilm für Kölner Schulklassen
Montag, 20. November bis Freitag, 24. November 2017
im Kino Filmpalette, Lübecker Straße 15, 50668 Köln (Haltestelle U- und S-Bahn Hansaring / U-Bahn Ebertplatz)

Programmflyer

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet innerhalb des Kinderfilmfests CINEPÄNZ wieder ein Fenster mit dokumentarischen Filmen und lädt Kölner Schulklassen ins Kino ein.

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Neuerscheinung Band 20,
Texte zum Dokumentarfilm

Sichtbar machen.
Politiken des Dokumentarfilms

 

"Der Film zeigt nicht nur Bilder, er umgibt sie auch mit einer Welt." Gilles Deleuze zufolge zeigt sich das Verhältnis von Bild und Welt vielgestaltig. Dieser Heterogenität entsprechend lassen sich die dokumentarischen Formen des Sichtbarmachens deuten. Zum Kernbestand dokumentarischer Ästhetik wie dokumentarischer Politik gehört es, Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo sie zuvor fehlte.

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Audio-Dokumentation

Das NRW-Filmerbe

Neben dem Abschlussbericht dokumentieren wir das dfi-Symposium zum NRW-Filmerbe mit Tonaufnahmen der Vorträge und Panels.

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